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Familienhund kastrieren lassen? - Nicht mit uns

2. Kapitel 1. Vers - Die Kastration

Bug Bundy der Familienhund

Al Bundy Die Kastration
Bug, der treue Diener unseres Herren, sitzt alleine auf dem Sofa im Wohnzimmer und schaut Fernsehen, als Al zur Tür hineinkommt nachdem er den ganzen Tag gearbeitet hat. Mit Lauter stimme ruft er „ich bin zu Hause“ und wartet auf eine Reaktion seiner Familie. Doch es kommt nichts zurück. So erkennt er das keiner auf ihn gewartet hat wenn er von Arbeit zurück kommt. Keiner ist da der ihn fragt wie sein Tag war und keiner bringt ihm seine Hausschuhe.
Sodann breitete er seine Arme aus und sprach ironisch zu seiner nicht anwesenden Familie „Nein, nein fallt nicht alle über mich her“ und „Nicht drängeln jeder darf mich mal küssen und umarmen“.

Die Engel schauten gar traurig auf ihren Herrn und konnten nicht verstehen warum ihm soviel Undank widerfährt. Er, der doch jeden Tag so hart arbeiten geht. Jedoch begannen sie durch die Lehren der schrecklich netten Familie zu verstehen das die Welt der alten Moral ungerecht ist.

Wer am schwersten Arbeitet bekommen am wenigsten Dank

Diejenigen die am schwersten Arbeiten bekommen am wenigsten Entlohnung und Dank. Die den Schmutz von anderen beseitigen, die schwere Lasten befördern, die Kloaken reinigen, die Waren verkaufen, die Untertage Steine zerschlagen, die im Kriege ihr Leben lassen und die Damenschuhe verkaufen arbeiten jeden Tag bis zur Erschöpfung und sterben früh wegen ihrer täglichen Last. Dennoch bekommen sie für ihr anstrengendes Handwerk nur soviel Lohn um nicht zu sterben, dafür dürfen sie aber ein Leben lang Leiden. Der Undank ist ein zusätzlicher Lohn wenn diejenigen ihren Beruf nennen, obwohl sie die Stütze der Menschheit sind.

Ganz anders sieht es bei denjenigen aus die nur leichte Arbeit zu verrichten haben. Die Leiter von großen Unternehmen, die mit Banken Geld einlagern, die an der Börse pokern, die Dörfer, Städte und Länder lenken, die auf dem Laufsteg Kleider vorführen, die Armeen befehligen, die durch Schauspielerei und Sportspiele Millionäre werden. Sie bekommen übertrieben viel Lohn und Dank, obwohl sie nicht im Schweiße ihres Angesichts schuften müssen und sie nicht ungerecht von oben behandelt werden. Trotz der Ungleichheit gehen diese mit hoch erhobenem Kopf über die Straße und verprassen ihr Geld aus Langeweile.

Doch unser Gott Al Bundy kennt keine Langeweile, denn in seinem ewigen Leiden zeigt er uns was nicht richtig an der alten Moral ist.

Und die Engel zupfen an ihren Harfen und blasen in ihre Posaunen zum wohle unseres Erlösers.
Al Bundy mit Knochen

Gebadet im Undank

Gebadet im Undank seiner Familie tritt Al zu seinem Hund Bug, welcher faul auf dem Sofa liegt. Obwohl Bug sein treuer Gefährte ist freut auch er sich nicht das Al wieder daheim ist. Weder gibt er freudige Laute von sich noch wackelt er mit dem Schwanz. Nicht einmal als sich Al zu ihm hinunterbeugt, die Fernbedienung greift und den Fernseher ausstellte und zu ihm sprach „Hey Bug, ich bin da Kumpel“.Erzürnt über die weitere Regungslosigkeit seines Hundes sagt Al zu ihm „Gleichgültiges, Undankbares, Bündel“ und verscheucht Bug sogleich von der Coach.

Da sah er das sein Hund auf ein paar Knochen lag und er fragt verwundert „Hey, wo kommt den das her? Wir haben doch gar nichts zu essen im Haus“.Gerade als er seinen Satz vollendet hatte kommt Peggy die Treppe herunter und sagt zu Al „Ich hab dir Koteletts mitgebracht“. Al schaut auf die Knochen in seiner Hand und kombiniert die Indizien. Während Peggy weiter sagt das sie Al´s essen in der Verpackung gelassen hat, damit das Fleisch das Fett besser aufsaugt.

Al und Peggy Bundy du frisst wie ein Tier

Al du frisst wie ein Tier

Da sieht sie auf dem Tisch liegend die zerfetzte Verpackung der Koteletts und sagt verblüfft „Al du frisst wie ein Tier“ Al sagt darauf sofort das er das nicht gewesen sei, jedoch glaubt Peggy ihm nicht und meint nur das er das jetzt nicht auf den Hund schieben soll. Denn Bug, so meint sie hat nicht mal Hunger den sein Futternapf ist noch voll.

Wohl wollte die Große rote und heilige Peggy nicht erkennen das ihr Mann, unser Gott, nichts gegessen hat. Nur kümmern tut sie das nicht, den ihr guter Wille sollte reichen. Den erhaben sind ihre Taten und kein Mensch kann sie deuten, den er ist nur ein Staubkorn der vor ihr verblasst und so deute ich ihre Tat, mit meiner bescheidenen Wenigkeit. Dem Menschen soll bewusst sein das der gute Wille schon genügt.

Mit knurrendem Magen möchte Al sich sogleich über das Hundefutter her machen. Den es ist ja nur gerecht den Bug hat ja auch seine Kotelett gegessen. Doch Peggy hält ihn auf mit der Begründung das dieses Futter nun einmal Bug gehört. Peggy erläutert das sie Al extra Kotelett mitgebracht hat und dafür einen kleinen Gefallen von ihm erwartet. Al denkt sofort das sie eheliche Zuneigung von ihm verlangt und täuscht sogleich Kopfschmerzen vor. Doch dieses mal wollte sie etwas was Bewegung von ihm erfordert. Al soll den Kartenzaun reparieren.

Gepriesen sei unser Herr. Der Enthaltsamkeit in der Ehe praktiziert. Dessen Magen stets auf Nahrung hofft doch niemals welche bekommt. Er der auch am Wochenende nicht ruhen darf, ist der beständige Fels in den wirren des Daseins.
lustiger Hund mit riesen grossen Knochen


Und alles Leben bedauert das Schicksal des Erlösers, der es nicht einsieht den Zaun zu reparieren und damit seine Zeit der Ruhe zu opfern. Denn, so erinnert er sich, er war es nicht der sagte lass uns ein Foto von Peggys Mutter machen die sich gegen den Zaun lehnt.

Das wissen gar die Kinder das eine Schwiegermutter ganz anderen Naturgesetzen unterliegt. Gesetze die mehr wiegen als normal und jedes Hindernis, egal ob Holz, Stein oder Eisen muss unter der Gewalt einer Schwiegermutter zerbersten.

Die heilige Peggy aber hat einen so starken Willen das Al es nicht schafft sich gegen sie zu behaupten. Stets bekommt sie was sie verlangt und wenn es erforderlich ist auch mit Hinterlist. So versucht sie ihn zu Ermutigen den Zaun zu reparieren, damit er ein gutes Beispiel für die Kinder ist.

Frau mit lustiger Bierdose am Brunnen Optische Täuschung

Auf der Coach zu sitzen und das Gewicht von Bierdosen zu testen

Da die Kinder, so sagt sie, langsam alt genug sind zu wissen das es nicht sein Zeitvertreib sein kann auf der Coach zu sitzen und das Gewicht von Bierdosen zu testen. Jedoch kontert er das wenn die beide wirklich ein Vorbild für die Kinder sind, das Bud sich dann einen Job sucht der ihn langsam umbringt und Kelly wird mit dem Glauben aufwachsen das eine Familie mit zwei Einkommen, ein Haushalt von zwei Männern ist.

So ist es wahrlich, versuch nicht deinen Kindern ein Vorbild zu sein, welches du aber nicht bist. Zeige ihnen wie du lebst, auch mit deinen Fehlern und lass sie selber lernen. Wie du dein Hierseits meisterst, dies kann ein Vorbild oder eine Lektion in Sachen Irrtum für sie sein.

Sodann berichtet Peggy ihrem Mann von einer Sorge die sie wegen des kaputten Zaunes hat. Nämlich befürchtet sie das Bug durch ihn hindurch schlüpfen kann und das sie ihn dann nie wieder sehen werden. Überzeugt von der Faulheit seines Hundes rennt Al sofort zur Haustür und öffnet sie und ruft zu Bug „komm her mein Junge, Freiheit“ Aber Bug ist viel zu träge um den ruf der Freiheit zu folgen. Er bleibt weiterhin auf dem Boden liegen und hebt noch nicht einmal den Kopf um wenigsten nach draußen zu blicken.

lustige Gifs Optische Täuschung Mann und Frau


Das Trägheitsgesetz

Denn das ist das Trägheitsgesetz, jeder Körper möchte in einer festen Position verweilen. Um doch eine Positionsveränderung zu bewirken muss Arbeit verrichtet werden. Das kommt aber für Bug nicht in Frage. Er ist der ruhende Punkt in dieser Familie, genauso wie die Sonne der ruhende Punkt in unserem Sonnensystem ist.

Peggy erklärt weiter das es ihr nicht nur darum geht das Bug durch den Zaun schlüpfen kann, sondern das andere Hunde das ebenfalls tun können. Diese benutzen dann den Garten als öffentliches Schlafzimmer.

Nach diesem Argument gibt sich Al geschlagen und erklärt sich bereit den kaputten Zaun zu reparieren, aber erst am nächsten Tag. Peggy bedankt sich und fragt ihren Mann ob er den ein Aspirin möchte? Al sagt schulterzuckend „ich hab kein Kopfweh“. Worauf Peggy sagt: „Na gut, das bringt uns dann zu einer anderen schweren Arbeit die unser hübscher vernachlässigt hat“ und tänzelt dabei mit ihren Fingern auf Al´s Oberschenkel.

Unser Prophet reißt die Augen auf, ist starr vor Angst und überlegt kurz. Dann kneift er Schmerzerfüllt die Augen zusammen und hält sich mit der Hand seinen Kopf fest und jault „bring mir lieber gleich drei, Peg“. Sekunden später lässt er aber sein Schauspiel sein und gibt mit den Worten „Ach, am besten bringe ich den ganzen Schock in einem Aufwasch hinter mich“ auf. Aber er betont das er das Liebesspiel erst nach dem Zaun vollziehen wird.

Als Peggy ihn im Laufe des Tages wegen des Zaun anspricht erzählt Al das er den Zaun erst am nächsten Tag reparieren möchte.

Folget unserem großen Heiland und schiebe auf was du genauso gut auch an einem anderen Tag erledigen kannst. Heilig, heilig, heilig sind seine großen Gesetze die das Dasein erleichtern. Er der Große Gott, der wahrhaftig Gute, ist der einzige der dem Menschen Trost und Gerechtigkeit schenkt. Alle anderen Heidnischen und Blasphemischen Gesetze von anderen Unterwelt Göttern und Heiligen sind nur vom Teufel erschaffen um den Menschen einzuschränken und zu versklaven. Tretet ein, ihr Heiden in das warme Licht des Gottes Al und seiner Familie und verlasst eure Dunkelheit und wahrlich ihr werdet nicht unter seinen Gesetzen geknechtet.

Als Al von Peggy erfährt das sich schon die Nachbarn über den kaputten Zaun beschweren und Bug trotz seiner Faulheit durch geschlüpft ist und jede Hündin in der Nachbarschaft bestiegen hat, will das Al nicht glauben. Er hält es sogar für lächerlich, den er findet das Bug ein lebloser Klumpen ist.

Da Klingelt es auf einmal an der Tür und während Peggy öffnen geht sagt Al: Ich kann es immer noch nicht glauben. Wie ist das möglich. Wenn er nur ein Bein hebt fällt er schon hin“.

Peggy öffnet die Tür

Peggy öffnet die Tür und hinein stürmt wütend der Nachbar Mr. Fitman mit seiner kleinen reinrassigen Hündin auf dem Arm. Er beschwert sich das er Bug am Morgen beim Liebesakt mit seiner Hündin erwischt hat und das sie von ihm schwanger ist. Sofort beendet Bug seine Regungslosigkeit und ergreift die Flucht.

Ohja das Tierreich und die Menschheit habe soviel gemeinsam. Welches männliche Wesen möchte nicht auch die Flucht ergreifen wenn es nach einem One-Night-Stand heißt das die kurz verehrte schwanger ist.

Bug kann zwar vor seiner Verantwortung fliehen, doch kann Al das nicht. Denn Mr. Fitman möchte die Bundy´s auf Schadensersatz verklagen.

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11 kleine Hündchen

In diesem Augenblick klingelt es erneut an der Tür und die Roads kommen herein. Steve beginnt als gleich voller Stolz zu erzählen das er eben 11 kleine Hündchen zur Welt gebracht hat. Marcy führt fort das es eine schwere Geburt war und das die Hündchen niedlich und ein wenig dumm erscheinen.

Für alle Anwesenden ist damit klar das Bug auch diese Hündin geschwängert haben muss. Marcy sagt darauf altklug „das diese Unerfreuliche Situation vermieden werden können, wenn die Besitzer ihre Hunde kastrieren oder sterilisieren lassen würden“.

Die Weltlenkerin Marcy hat immer eine Lösung für die Probleme dieser Welt. Heilig kämpft sie für ihre Gerechtigkeit die sie auch gern gegen den Willen anderer durchsetzt. Denn im Kampf für Gleichberechtigung und Gleichheit müssen manchmal bestimmte Personen vernachlässigt und unterdrückt werden. Meistens richten sich ihre Bemühungen gegen Al und seiner Lebensauffassung.

Peggy hält das für eine gute Idee und fordert Al sofort auf Bug kastrieren zu lassen. Doch Al hält nichts von dieser Idee und sagt nur dazu das er lieber den Zaun reparieren würde.

Sie hören noch von meinem Anwalt

Als sich Mr. Fitman mit den Worten „sie hören noch von meinem Anwalt“ verabschieden möchte, macht Steve den Vorschlag das er die Klage fallen lassen soll wenn die Bundy´s ihren Hund kastrieren.

Nach kurzem Überlegen willigt Mr. Fitman ein, weil wie er sieht, hier sowieso nichts zu holen ist. Er sagt „es sieht so aus als hätte das Leben sie schon verklagt“ und Peggy sieht sich um und bejaht das mit einem nicken.

Nachdem Mr. Fitman gegangen ist huldigt Steve sich selbst indem er sagt „Was für ein Tag. Ich habe Hündchen zur Welt gebracht und ich hatte trotzdem Zeit dich aus der Predulie zu holen“ und er fügt noch hinzu „Bewundernswert dieser Mann“. Al gar nicht glücklich mit dem Kompromiss antwortet Steve leise „Ja, Steve was kann ich dir dafür nur wünschen außer einen leichten Tot“.
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Peggy versucht dann Al´s Stimmung zu erklären indem sie sagt „ Das ist nur Al´s Art danke zu sagen dafür das ihr uns hunderte von Doller erspart habt, die Al in tausenden von Jahren nicht verdient hätte“.

Schon bei der Idee seinen Hund zu kastrieren braust Al auf. Für ihn, unseren Allmächtigen, ist es ein Unding Bug zu kastrieren. Er möchte seinen Hund nicht entmannen, den auch wenn er oft schlecht über seinen Hund redet, ist es dennoch sein treuer Begleiter.

Immer noch nicht will Al wahr haben das Bug die Hündinnen in der Nachbarschaft bestiegen hat. Er erinnert Peggy wie sie einmal seinen Kopf aus der Hundeschüssel ziehen mussten damit er nicht ertrinkt. Weiter sagt Al „Der Hund ist keines Gedanken fähig, geschweige den der Fortpflanzung“ und das Bug unschuldig ist bis seine Schuld bewiesen ist.

In diesem Moment kommt Bug hinein gelaufen und sprinten die Treppe hoch und hinter ihm zwei Hunde hinterher.

Hunde im Schlafzimmer

Als Bud, der sich im Obergeschoss aufhielt, das mitbekommt stürmt er sofort zur Treppe und sagt zu seinem Vater das die Hunde in seinem Schlafzimmer sind. Al kann es nicht fassen und ruft Bud zu das er doch etwas machen soll. Bud rennt los in das Schlafzimmer wo die Hunde sich vergnügen und stellt romantische Musik an und es tönt „wen a man loves a woman“ durch das Haus. Der Prophet Al könnte sich die Haare ausreizen vor Wut und er beginnt die Hunde aus dem Haus zu werfen.

Als er mit zerfetztem Hemd wieder hineinkommt serviert Peggy, Steve und Marcy gerade Kaffee in der Küche und Al berichtet das er noch ein paar Hund vor dem Tor verjagt hatte. Nun muss auch unser Herr langsam einsehen das es so nicht weiter gehen kann mit Bug.

Marcy steht vom Tisch auf und sagt „Komm jetzt Peggy ich gebe dir ein paar Nummern von Tierärzten die wir in unserer Tierschutzgruppe kennengelernt haben und wenn du schon da bist musst du meine neue Fuchsjacke sehen“.

So sei es das die Göttin Marcy sowohl Tierschützerin sein kann und eine Jacke aus einem Fuchs tragen darf. Denn so ist ihr Sinn für Gerechtigkeit. Verpflichte dich um andere Menschen von etwas zu überzeugen woran du selber nicht glaubst und die Welt wird ein besserer Ort.

Bug kastrieren?

Unsere Glorreiche Herrlichkeit fällt die Entscheidung Bug zu kastrieren außerordentlich schwer. Für ihn ist dieser Eingriff zur Geburtenregulierung ein eingriff gegen das Männliche Geschlecht. Es ist jedoch nicht so das er die Kastration ablehnt, er vertritt eher die Meinung das die anderen ihre Haustiere sterilisieren oder kastrieren lassen sollen.

Er zeigt uns mit seinem aufbäumen das Verhalten, welches jedes Wesen männlichen Geschlechts verspürt, wenn die Quelle des Lebens abgeschnitten werden soll. Ganz solidarisch geht ein Mann in sich und fühlt mit jedem mit der sich einem solchen Eingriff unterwerfen muss, egal ob nun Mensch oder Tier.

So sind dann Steve, Al und Bug alleine und besprechen untereinander dieses Thema. Steve meint das es bei Al viel grausamer klingt als es wirklich ist. Aber Al sieht an der Körperhaltung von Steve seine Abgespanntheit und sagt zu ihm „Wirklich Steve, warum sind deine Beine gekreuzt“. Steve schaut überrascht Al an und dann richtet sich sein Blick auf seine überschlagenen Bein und er erkennt das sein Körper auch Angst und Bange wird bei diesem Thema.

Al versucht nun Steve zu erklären das sie Kerle sind. Mit den Worten „Ich meine du, ich und Bug wir sind Kerle. Wir sind auf dieser Erde um herumzuwandern, um zu erobern, um zu herrschen. Na gut wir sind verheiratet, für uns ist es vorbei. Aber Bug er steht im vollen Saft“. Dann verlangt Al von Steve sich Bug anzusehen und sagt „Sag mir nicht das du nicht neidisch bist. Ist das nicht ein Leben? Jeden Nacht eine neue Schlampe. Er führt sie nicht zum essen aus. Er zieht sich nicht mal um. Er braucht sich nicht zu baden und das Beste von allen, am nächsten Morgen ist sie nicht mehr da“ und unser Weiser Al beendet seinen Monolog mit „Denk darüber nach Steve“.

Steve erkennt die Wahrheit hinter Al seinen Worten und stimmt ihm voll und ganz zu.

Unser großer Ewiger und Ruhmvoller Gott schenkt uns hier Kunde über den Unterschied des Mannes gegenüber der Frauen und alle männlichen Engel, Menschen, Tiere und Vegetation verneigen sich und erkennen sich selbst als anders an. Wahrlich man kann ihn nicht genug huldigen und anbeten für seine Lehren. Das männliche versteht sich als aggressiv, wild und unbändig und ist immer versucht zu herrschen und zu beherrschen und sein Symbol ist seine Manneskraft. Der Verlust dieser kommt dem Verlust seines ganzen Wesens gleich.

Dann kommen Peggy und Marcy wieder und erzählen das sie nun einen passenden Tierärzt gefunden haben und Peggy sagt dazu „Du wirst es nicht erraten, es ist eine Frau, Al!“. An Al´s Stimme kann man hören das er das sehr passend findet. So Antwortet er „Na klar, und wie macht sie es? Nörgelt sie herum bis er abfällt?.


Dumme und Hässliche Hündchen

Sodann erklärt Peggy noch einmal mit den Worten „In jedem Haus in der weiteren Umgebung werden dumme, hässliche Hündchen verkauft und jeder weiß es war Bug“ die Notwendigkeit der Kastration.

Al kann diese Ungerechtigkeit nicht ertragen und nimmt seinen Hund in Schutz. Er sagt „Jetzt reicht es langsam Peg. Es ist also alle Bugs Schuld? Also wenn die Nachbarn keine Nachkommen ihrer Hunde wollen solle sie sie doch einfach sterilisieren“.

Da erzürnt Marcy, die immer auf der Seite der Weiblichkeit kämpft, das für die Geburtenkontrolle wohl immer die Frauen zuständig seien. Für Al ist das ganz klar, den sie bekommen ja auch die Baby´s. Auf diese Haltung von Al hat Marcy nur die Worte übrig „Gott bist du ein Schwein“.

Und wirklich ist unser Gott ab und an ein Schwein. Aber versucht er nicht auch damit unsere Fehler aufzuzeigen? Wir lernen durch seine Sünden was wahrhaftig ist.

Um Al zu zeigen das es auch Menschen gibt, welche die Verantwortung der Verhütung teilen wollen, setzt sie sich neben Steve und fängt an zu reden. „Manche Männer verstehen es auch als ihre Pflicht die Familienplanung zu übernehmen. Stimmt´s Steve?“ und Steve sagt einfach „Richtig Schatz“ ohne dem Gespräch wirklich zu folgen. Marcy weiter „Und wenn wir unser kleines Mädchen und unseren kleinen Jungen habe wird Steve sich sterilisieren lassen. Stimmt´s Steve? Und Steve erhebt nichts sagend und langsam seinen Kopf bei der Version seiner zukünftigen Entmachtung.

Er kann es nicht glauben was mit ihm geschehen soll und fragt ungläubig noch einmal nach und Al zählt ihm mit einem boshaften Lächeln auf das er dadurch ruhiger wird und länger lebt. Obwohl er für die Kastration von Bug war sieht er es nicht ein das auch er sich kastrieren lassen soll.

Oh ungläubiger erkennst du nicht die Botschaft des Gottes, seiner Vollkommenheit Al? Füge deinem Haustier nicht zu was du nicht selber erdulden magst.

Streitend verlassen die Road´s das Haus der Bundy´s. Al versucht noch einmal Bug vor dem Tierarzt zu retten und ruf Bud zu sich. Denn es ist schließlich Bud´s Hund und er muss entscheiden ob Bug kastriert werden soll oder nicht. Seine Herrlichkeit ist überzeugt das Bud als Mann genauso denkt wie er. Abermals wird er aber enttäuscht den Bud ist es völlig egal was mit seinem Hund passiert und willigt in Bug´s Entmannung ein.

Todtraurig muss Al seinem Hund dem üblen Schicksal überlassen. Er sitzt mit Trauermine auf der Coach und genießt die letzten Stunden mit seinem intakten Hund im Arm. Müde von dem Streit erklärt er seinem Hund das er alles versucht hat was er konnte und hofft das Bug das auch weiß. Dann schläft er ein und beginnt zu träumen.

In seinem Traum durchlebt er wie er von Arbeit nach Hause kommt, wo wieder einmal keiner auf ihn wartet und indem der kastrierte Bug, aufgerichtet wie ein Mensch, traurig sein Dasein fristet.

Bug in Menschen ähnlicher Gestalt

Al setzt sich auf die Coach und ruft seinen treuen Diener zu sich. Aber Bug der in Menschen ähnlicher Gestalt am geöffnetem Kühlschrank steht, ist nicht mehr der alte. Er ist voller Trauer um seine Männlichkeit und ist daher depressiv verstimmt.

Bug schmeißt die Kühlschranktür zu und schlendert langsam mit einem Bier in der Hand zu Al. „Hm, sieht das gut aus“ sagt Al und fragt ob Bug auch ein Bier für ihn hat. Bug ist aber voller Wut und schaut Al nur zornig an. Und so fragt Al ob Bug den noch sauer auf ihn ist. Da beginnt Bug zynisch zu sagen „Soll ich Luftsprünge vor Freude machen? Dir deine Pfeife und Hausschuhe bringen? Mich auf dem Rücken legen damit du mich am Bauch streicheln und meine Schande sehen kannst?“.

Bis dahin war unser gütiger Gott immer davon überzeugt das Hunde liebevoller sind. Aber nach der Kastration ist Bug gar nicht mehr danach liebe zu zeigen. Bug sagt „Warum stichst du mir nicht die Augen aus vielleicht hilft das ja?“.

In diesem Moment hört man einen Hund auf der Straße bellen. Bug versteht diese Sprache sofort. Es ist eine Verehrerin! Deprimiert ruft er nur „Ja, aber nicht dieses Jahr Schätzchen. In diesem Moment versteht der heilige Al das er seinem treuen Diener sein Glück nahm. Für ihn, seinen Hund, war alles bestens. An jeder Pfote hatte er zehn geliebte. Frei und wild konnte er das weibliche Herz erobern und seiner Natur nachgehen, bis die Hundebesitzer seinem Instinkt verurteilten.

Das Herz des Gottes wurde ganz weich und er versuchte Bug ein wenig aufzuheitern, in dem er mit ihm spazieren gehen will. Um ihn zu überzeugen erzählt er ihm das der Hydrant an der Straßenecke ganz frisch gestrichen ist. Doch dieses Angebot seine Duftmarke zu setzen schlagt Bug aus. Zu groß ist seine Befürchtung von anderen, männlicheren Hunden ausgelacht zu werden.

Al kann die Trauer seines Hundes nicht mehr ertragen und sagt streng, mit erhobenen Zeigefinger „Lass uns eines klarstellen, das war nur zu deinem Besten“. Bug kontert darauf richtig „Herzlichen dank Herr. Weißt du mein Kopf verursacht mir auch sehr viel Freude. Warum schneidest du den nicht ab?“.

Erschüttert über diese Wahrheit sagt Al „Hör auf Bug, glaubst du nicht das ich schon genug leide?“ und meint damit sein schlechtem Gewissen. „Nein“ ruft Bug zurück. Also versucht Al die Liebe seines Hundes mit einem neuen glänzendem Halsband zu erkaufen. Doch bekommt er geantwortet „Oh ja, das ist ja viel besser als das was ich vorher hatte. Vielleicht sogar eins mit Nieten. Du weißt schon um die Weiber zu beeindrucken. Das heißt bevor sie dahinter kommen das ich ein Eunuch bin“.

Al erkennt das er Bug nicht aufmuntern kann. Als er Bug auf die Schultern klopft, springt er auf und sagt das Al seine Griffel von ihm lassen soll. Al versucht zu erklären das er es doch war der Versucht hat es zu verhindern. Aber Bug meint er hätte sich mehr dafür einsetzen müssen.

Damit sein Hund auf andere Gedanken kommt versucht er von dem Thema abzulenken indem er mit ihm das Football Spiel anschauen möchte. Sein treuer Bug ist jedoch wenig angetan von Sport und möchte in ein Barry Manilow Konzert gehen.

Das ist zu viel für unseren Herren. Weinend schluchzt er „Was habe ich getan?“. Sein Hund wird nie mehr der selbe werden.

Bug kann es nicht mehr ertragen sein Herrchen zu sehen und beschließt einen Spaziergang, an Orte seiner unversehrten Vergangenheit, zu machen.

Als er die Tür öffnet stehen da zwei geisteskranke Serienmörder. Doch mit den Zeiten das Bug die Funktion des Wachhundes inne hatte ist es nun vorbei. Statt die Killer mit lautem Gebell zu verscheuchen winkt er sie herein. Nur noch ein ein leises lachen ertönt bevor Bug das Haus verlässt und sein Herrchen seinem Schicksal überlässt.

Schreiend wacht unser mächtiger Gott aus seinem Traum auf und erkennt das er Bug großes Unrecht zufügt wenn er ihn kastrieren lässt.

Am nächsten Morgen schreitet unser Erlöser die Treppe hinunter und stellt sich für seinem Hund, der gerade wieder auf der Coach liegt. Sie schauen sich tief in die Augen. Peggy kommt hinzu und erinnert die beiden das heute der Tag ist. Der Tag an dem Bug´s Manneskraft beschnitten werden soll.

Er sündigt um seinen Freund zu retten

Gerade als die feuerrote Peg die Leine holen geht, erkennt Al, der Großmütige, als er in den Augen seines treuen Gefährten blickt was er zu tun hat. Mit zusammengebissenen Zähnen wendet er sich zu seiner Frau und mit gezwungener Stimme sagt er „Du siehst heute ganz toll aus Peg“. Verblüfft von ihrem Mann bedankt sich Peggy. Weinerlich sagt Al weiter „Wollen wir nach oben gehen?“. Peggy überlegt kurz und fragt „Wofür“. Worauf Al sagt „Es“ und fortführt „Ich bin scharf auf dich“. Peggy ist sofort Feuer und Flamme. Sie schnappt sich Al und zehrt ihn ins Schlafzimmer. Die Wollust vertreibt jeden Gedanken an die eigentlich Kastration. Peggy schlägt vor Al solle Bug doch nächstes Wochenende zum Arzt bringen. Es sei den er will nächstes mal wieder „Es“ von ihr.

So sündigt er um seinen Freund zu retten.