Hygiene und Waschen

Dicker Mann beim Haare föhnen im Bad lustig

Einen gewaschenen Körper und ein gepflegtes Äußeres zu haben, gehört heute zum normalem Leben. Doch das war nicht immer so. Vor langer Zeit z.B. verbot die Kirche ihren Gläubigen den Besuch von Badehäusern. Und in der Antike sprang man nicht in den Fluss zum waschen. Denn da schwamm ja schließlich der ganze Dreck und Müll der Stadt die Flussaufwärts lag herum. Sondern cremte sich mit Ölen ein. Nahm einen Schaber und kratzt sich den Dreck von der Haut. Das die Menschen der Antike dann nach einer Weile nach ranzigem Öl rochen, schien wohl kaum einen zu kümmern. Die Antiken Badehäuser wurden nicht zum reinigen des Körpers, sondern nur zum Streßabbau und Zeitvertreib besucht.
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Geschichte der Hygiene und des Waschens


Selbst Könige und Kaiser waren wasserscheu. Das bekannteste Beispiel der hohen Herrschaften die sich nicht gewaschen haben, ist wohl der Sonnenkönig Ludwig der 14te (Louis XIV, Louis le Grand). Er soll im Laufe seines Lebens nur dreimal gebadet haben. Das erste mal kurz nach seiner Geburt als er getauft wurde. Das zweite Bad nahm er dann weil ihn eine Frau dazu überredet hatte. Diese Mätresse konnte den Gestank des königlichen Körpers wohl nur mit einer Wäscheklammer auf der Nase ertragen und ließ Ludwig erst zu ihr unter die Decke nach dem Bad. Sein drittes und letztes Bad in seinem Leben war ein von seinem Leibarzt verschriebenes Sitzbad um einen Ausschlag am königlichen Hintern zu kurieren. 

Kein Vertrauen zum Wasser

Damals vertrauten die Menschen dem Wasser nicht. Es galt als unrein sich damit zu waschen. Von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze und Viren und ihre Vorliebe für schmutziges wussten sie damals noch nicht. Lieber hat man mit Parfüms und viel Schminke die Geruchsquellen überdeckt. Wahrscheinlich juckte und kratze es unter den Rüschenhemden und Perücken der Monarchen und ihrer Untertanen. 
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Schmutziges Wasser – Flüsse als Müllentsorgungsort

Wer weiß ob sich das Wasser aus den Flüssen damals zum baden überhaupt geeignet hat. Schließlich war der Fluss die Müllentsorgungsquelle schlecht hin. Es herrschten damals an allen großen Flüssen in Europa Situationen wie sie heute noch am Ganges in Indien üblich sind. Da wo Abwässer und Müll von einem Ort hineingeworfen werden. Der dann zum nächsten Ort schwimmt und mit neuem Müll aufgefüllt wird. Am Ganges ist es ja sogar üblich verstorbene auf Flößen Stromabwärts zu treiben. Bestimmt nicht schon für die Menschen die dort in dem Wasser baden wollen. Wenn dann auf einmal eine bereits verweste und verpestete Leiche vorbei schwimmt.
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Kanalisationen gegen den schwarzen Tod

In Venedig, wie auch in London, Paris und wohl in allen großen Städten stanken die Flüsse so unerträglich das ein Spaziergang am Wasser einer Bestrafung glich. Wo man seine Nase an einem Penner rieb um erst einmal frischere Luft zu atmen. Die Erfindung der Kanalisation um Abwasser unterirdisch aus der Stadt zu spülen gab es schon in der Antike. Die Römer setzten diese Bauwerke ein um schmutziges Wasser aus ihren Städten und über Aquädukte sauberes Wasser in ihre Städte zu bekommen. Daher gab es in den Städten sauberes Wasser in dem man sich baden und waschen konnte, ohne sich noch schmutziger zu machen. Die Antiken Menschen wussten das noch nicht. Aber dadurch das sie sich in Badehäusern amüsierten und sauberes Trinkwasser hatten. Kam es nicht zu starken Seuchen wie der Pest die man gerne auch den „Schwarzen Tod“ nannte. Infolge der 25 Millionen Menschen in Europa den Tod fanden. Das waren damals ein drittel der Europäischen Bevölkerung.
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Im Dreck lebende Menschen des Mittelalters

Wie man den Stadtmenschen sauberes Wasser zum baden und trinken bereitstellen kann, wurde im Mittelalter (wie so vieles) vergessen. Seuchen traten auf und die Menschen gingen in ihren eigenen Fäkalien unter. Natürlich kam damals in einer so tief religiösen Zeit keiner darauf das die Seuchen durch die unsauberen Zustände in den Städten ausgelöst werden und von kleinen Tieren auf den Menschen übertragen werden. Die Menschen im Mittelalter waren blind. Sie konnten sich die Welt und ihre Abläufe nur mit „Gott hat das getan“ erklären. Das sie jedoch selbst Schuld an ihrer miesere aufgrund der fehlenden Hygiene waren, konnten sie nicht erkennen.

Saubere Hände - Waschen um gesund zu bleiben

Heutzutage weiß bereits jedes Kind das es sich waschen muss um gesund zu bleiben. Das regelmäßige Händewaschen nicht nur nachdem man auf Toilette war. Sondern auch wenn man nach Hause kommt. Dienen dazu die Viren und Bakterien zu dezimieren, denen die Hände ausgesetzt sind. Trotzdem fängt sich fast jeder von uns mindestens einmal im Jahr eine Erkältung ein. Meistens führten wir die Erkältungsviren von unserer Hand selbst zu unserer Nase oder dem Mund. Schön nah an unsere Schleimhäute. Wo die Erkältungsviren sich wohl fühlen und Eiter produzieren können. Ein einziges Händewaschen hätte gereicht damit man nicht 7 Tage krank im Bett liegen muss.
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Stinkende Füße

Ein weiterer Bereich des menschlichen Körpers, der oft zu kurz kommt, zu selten gründlich gewaschen wird sind Füße. Während Füße den ganzen Tag auf Arbeit oder beim Einkaufen in festen Schuhen stecken und besonders an warmen Tagen schwitzen. Dann können sie leicht anfangen zu stinken oder noch schlimmer Fußkrankheiten bilden. Der Käsefuß ist wohl der beliebteste Ausdruck für einen Menschen dessen Füße zu lange in ihrem eigenen Schweiß, aufgrund von Luft-undurchlässigen Schuhen oder wegen keiner Lust die Socken zu wechseln, lagen.
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Zu viel Hygiene ist ungesund

Aber auch zu viel Hygiene kann ungesund sein. Denn wer sich zu fest schrubbt, zu oft badet oder einfach zu oft desinfizierende Mittel benutzt schadet sich mehr als es hilft. Zu festes waschen führt leicht zu Verletzungen an der Haut. Kleine Hautrisse oder Schürfungen, die man selber kaum sieht und beachtet, sind riesige Eingangstore für die vielen krankmachenden Keime auf dieser Welt.

Trockene Haut durch zu häufiges Baden

Beim zu häufigen baden trocknet die Haut aus. Das liegt einfach daran das Wasser sich bei Wasser am wohlsten fühlt und dahin strebt. Da das wenige Wasser in der Haut nun von dem vielen Badewasser angezogen wird – so wie man einen Tropfen mit einen anderen Tropfen bewegen kann – fließt das Wasser aus der Haut in die Badewanne. Auch eine trockene Haut bietet nicht mehr soviel Schutz und die Krankheiten haben leichteres Spiel.
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Schutzschild Gesundheit – Bakterien gegen Bakterien

Auf der menschlichen Haut leben nicht nur Bakterien, Viren und alle Arten von Krankheitserregern, sondern auch welche die gut für uns sind. Bakterien die sich von den Krankheitserregern ernähren und so einen Schutzschild um unsere Gesundheit ziehen. Nach dem waschen hat man dann nicht nur schädliche, sondern auch für uns nützliche Organismen mit dem Wasser weg gespült. Die sich dann erst mit der Zeit wieder regenerieren.

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